Vitalblut-Diagnostik

Vitalblutanalyse mit Dunkelfeld-Mikroskop

Die Biologie ist die Naturwissenschaft des Lebendigen. Der biologische Zustand eines Menschen entscheidet letztendlich über sein Leben, also Gesundheit oder Krankheit. Unser gesamtes Blut durchfließt einmal in der Minute den ganzen Körper – ein rotes Blutkörperchen benötigt vom Herzen bis in die Fußzehen 15 Sekunden. So trägt das Blut in sich viele wichtige Informationen aus allen Gebieten des Körpers. Eine Möglichkeit, den biologischen Zustand zu ermitteln, ist die Dunkelfeld-Blutdiagnostik.

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Dunkelfeld-Blutdiagnostik als Frühwarnsystem

Bei der Untersuchung des vitalen Blutes mit Hilfe eines Dunkelfeldmikroskops ist es möglich, an verschiedenen Erscheinungen im Blutplasma sowie an dem Aufbau und der Funktionsweise der Blutkörperchen die Tendenz zu Krankheiten zu erkennen, ohne dass diese bereits zu vollem Ausbruch gekommen sind. Davon betroffen sind Erkrankungen von Haut, Lunge, Knochen, Leber, Nieren, Veränderungen des Säure-Basen-Haushalts, Vitaminmangel, Erkrankungen der Schilddrüse, Oberbauchbeschwerden, Störungen im Fettstoffwechsel, Eisenmangel, Hämoglobinmangel, Autoimmunerkrankungen, Allergieneigung, Abwehrschwäche, Flüssigkeitsmangel, Entzündungen, Präcancerose uvm. Natürlich wird auch ein klassisches Differentialblutbild erstellt.

Werden vom Normzustand abweichende Zustände rechtzeitig erkannt, können oft noch vorbeugende Maßnahmen getroffen werden, um einen Ausbruch der Erkrankungen zu verhindern. Gerade in dieser Hinsicht ist mit Hilfe der Vitalblutanalyse echte Prävention möglich.

Blutbild qualitativ und quantitativ

Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ist eine qualitative Beurteilung des lebendigen Blutes mit dem Mikroskop. Blutzellen werden hierbei mit 1000facher Vergrößerung unter dem Mikroskop im Lebendzustand bewertet. Die Dunkelfeld-Blutdiagnostik ergänzt das quantitative schulmedizinische Blutbild, das exakt betrachtet kein Blutbild ist, sondern eine tabellarische Aufstellung der Blutbestandteile. Das so gewonnene ‚Blutbild‘ wird mit dem Bevölkerungsdurchschnitt mit daher weiten Spannbreiten dieser Werte verglichen. Bis sich die individuellen Werte hiervon abheben, kann ein krankhafter Zustand schon weit fortgeschritten sein.

Beispiele von Vorteilen der Vitalblutdiagnostik

Häufig reagieren die heute zur Verfügung stehenden Blutparameter erst vergleichsweise spät besonders anschaulich erkennbar an den Leberwerten: hierunter versteht die Labordiagnostik spezifische Eiweiße, die beim vermehrten Absterben von Lebergewebe freigesetzt werden. Das heißt, dass Stoffwechselstörungen dieses Organs (die beispielsweise zu Gallensteinen führen können und bei denen es nicht zu einem vermehrten Zelluntergang kommt) können mit den Leberwerten nicht erfasst werden.

Anders ist dies in der Dunkelfeld-Blutdiagnostik: hier erkennt der geschulte Therapeut Stoffwechselstörungen der Leber an der Qualität der roten Blutkörperchen. 2,8 Millionen hiervon werden pro Sekunde vom Knochenmark gebildet. Wichtige Bausteine hierfür stammen aus dem Leberstoffwechsel. Wenn diese Bausteine nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, kommt es zu Membranveränderungen an den roten Blutkörperchen, die im Dunkelfeld-Mikroskop erkennbar sind und bewertet werden können.

Die weißen Blutkörperchen werden im ärztlichen Blutbild gezählt und deren Unterarten bestimmt. Leider werden hier die Abwehrzellen nicht im Hinblick von Aufbaustörungen und Funktionalität überprüft. In der  Dunkelfeld-Blutdiagnostik kann hingegen der Aufbau und die amöboide Fortbewegung und damit die Reaktionslage beurteilt werden.

Aus dem klassischen Blutbild ergeben sich auch viele interessante Untersuchungsergebnisse, die sich optisch nicht darstellen lassen. Somit ergänzen sich die beiden Blutbilder.

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Weiterführende Informationen sind auf folgenden Webseiten zu finden: